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        <name>Astronomisches Zentrum Gera</name>
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    <updated>2026-06-16T23:48:51+02:00</updated>
    
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            <title type="text">ASTRONOMIETAG 2021 ONLINE</title>
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                                            Am 20.03.2021 von 19:00 bis 21:30 stellen wir eine Astrokamera , welche an einem Teleskop angeschlossen sind, online. Wir werden die Aufnahmen live auf Youtube streamen. Das Objektiv des Teleskops hat eine Brennweite von 525 mm und eine Öffnung von 102 mm also ein Öffnungsverh...
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                 Am 20.03.2021 von 19:00 bis 21:30 stellen wir eine Astrokamera , welche an einem Teleskop angeschlossen sind, online. Wir werden die Aufnahmen live auf Youtube streamen. Das Objektiv des Teleskops hat eine Brennweite von 525 mm und eine Öffnung von 102 mm also ein Öffnungsverhältnis von ca. f/5 . (Nur bei klarem Himmel )   Zum Thema Mond stellen wir weiterhin ein paar Powerpoint Präsentationen zum Download zur Verfügung. Diese wurden von Schülern des Zabel-Gymnasiums Gera erstellt.   Unter  https://youtu.be/SRFrnTlij9M    ist unser Videostream aus einer Sternwarte in Gera erreichbar.    Vorträge des Zabel Gymnasiums und von WIS( Wissen in die Schulen!) zum Download  
 
 Kratererzeugung 
 Präsentation Mond 
 Das Wintersechseck und die sieben Schwestern 
 Mondgestalt 
 Mondgesicht 
 
   Was gibt es zu sehen?    Über dem südlichen Horizont leuchtet die schmale Sichel des zunehmenden Mondes. Noch sichtbar ist der Orion mit seiner Nebelgruppe M42,M43. Und gleich dem dem Stierkopf: das ist der Sternhaufen der Plejaden, auch Siebengestirn genannt.   Der Sternenhimmel am Astronomietag  Mond und Venus halten sich derzeit im Sternbild Stier auf. Sein hellster Stern – ein Stück links vom Mond – heißt Aldebaran. Er leuchtet rötlich und deutet das blutunterlaufene Auge des Tieres an. Der Stier ist ein typisches Wintersternbild, das jetzt im Frühjahr abends bald untergeht. Im Süden funkeln weitere Sternbilder: Orion, der Himmelsjäger mit seiner markanten Figur aus sieben Sternen, links darunter fällt Sirius auf, der hellste Stern am Himmel und Hauptstern des Sternbildes Großer Hund. Über dem Orion stehen die Zwillinge und der Fuhrmann hoch am Himmel. Links der Zwillinge geht das blasse Sternbild Krebs am aufgehellten Himmel meist unter. Dann kommt wieder ein heller Stern: Regulus, der Hauptstern des Löwen. Unter Krebs und Löwe sind nicht viele Sterne zu sehen. Einer fällt doch auf: Alphard, der hellste Stern der Wasserschlange. Sein Name bedeutet übersetzt nicht zufällig „der Einsame“.   Mit unseren Teleskop zeigen wir live und in Farbe den Mond, den Orionnebel, den Flammennebel mit Pferdekopf Nebel und die Plejaden. Die Aufnahmen bestehen aus mehreren 5 Sekunden Aufnahme welche “übereinander gelegt” werden. Dadurch wird das Rauschen der Kamera reduziert und die Aufnahmen addieren ebenfalls die Bildinformationen(Licht, Farbe, schwache Objekte) zu einem Gesamtbild, welches dadurch detailreich, farbintensiv und kontrastreich am Bildschirm zu sehen ist.   Mit dieser Aufnahmetechnik ist es möglich Objekte fast live gemeinsam zu beobachten als das menschliche Auge erfassen kann.   Wir wünschen Euch dabei viel Spaß!   Störung durch Lichtverschmutzung  Licht hat auch seine Schattenseiten: In unseren hell erleuchteten Städten und Siedlungen verenden Insekten an den Laternen, die Tierwelt wird in ihrem Lebensrhythmus gestört, das Naturerlebnis Sternenhimmel völlig überstrahlt. Daher werden an vielen Orten sogenannte „Sternenparks“ gegründet, wo man den Sternenhimmel noch ungestört genießen kann:   www.sternenpark-westhavelland.de/  www.sternenpark-schwaebische-alb.de/  www.pfaelzerwald.de/projekte/sternenpark/  biosphaerenreservat-rhoen.de/sternenpark  www.nationalpark-eifel.de/de/nationalpark-erleben/sternenpark/  www.reitimwinkl.de/sommerurlaub/sternenpark   Licht aus – Sterne an!  Passend zum Astronomietag ruft der WWF am Abend des Astronomietages von 20:30 bis 21:30 Uhr zur „Earth hour“ auf. Einfach mal für eine Stunde das Licht auslassen, dabei Strom sparen, die Umwelt schonen und als Dank die Sterne sehen. 
   
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                            <updated>2021-03-09T12:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">EINSTEINS REALITÄTSTHEORIE ERFOLGREICH GETESTET</title>
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                                            HÖHEPUNKT VON 26 JAHREN ESO-BEOBACHTUNGEN DES HERZENS DER MILCHSTRASSE
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                  HÖHEPUNKT VON 26 JAHREN ESO-BEOBACHTUNGEN DES HERZENS DER MILCHSTRASSE     Beobachtungen mit dem Very Large Telescope der ESO haben zum ersten Mal die von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie vorhergesagten Auswirkungen auf die Bewegung eines Sterns zeigen können, der das extreme Gravitationsfeld in der Nähe des supermassereichen Schwarzen Lochs in der Mitte der Milchstraße durchwandert. Dieses lang ersehnte Ergebnis ist der Höhepunkt einer 26-jährigen Beobachtungskampagne mit den Teleskopen der ESO in Chile.    Das der Erde am nächsten gelegene supermassereiche Schwarze Loch befindet sich in 26.000 Lichtjahre Entfernung im Zentrum der Milchstraße. Dieses Schwerkraftmonster, dessen Masse vier Millionen Mal so groß ist wie die der Sonne, ist von einer kleinen Gruppe von Sternen umgeben, die mit hoher Geschwindigkeit darum kreisen. Diese extreme Umgebung – das stärkste Gravitationsfeld in unserer Galaxis – macht es zum perfekten Ort, um die Gravitationsphysik zu erforschen und insbesondere Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie zu testen.    Neue Infrarotbeobachtungen der höchstempfindlichen Instrumente GRAVITY [1], SINFONI und NACO am Very Large Telescope (VLT) der ESO haben es Astronomen nun ermöglicht, einen dieser Sterne mit dem Namen S2 zu verfolgen, als er im Mai 2018 das Schwarze Loch passierte. Am nächsten Punkt war dieser Stern weniger als 20 Milliarden Kilometer vom Schwarzen Loch entfernt und bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von über 25 Millionen Kilometern pro Stunde – fast drei Prozent der Lichtgeschwindigkeit[2].    Das Team verglich die Positions- und Geschwindigkeitsmessungen von GRAVITY und SINFONI sowie frühere Beobachtungen von S2 mit anderen Instrumenten mit den Vorhersagen der Newtonschen Gravitation, der Allgemeinen Relativitätstheorie und anderen Gravitationstheorien. Die neuen Ergebnisse passen nicht zu den Newtonschen Vorhersagen und sind in ausgezeichneter Übereinstimmung mit den Vorhersagen der allgemeinen Relativitätstheorie.    Diese hochpräzisen Messungen wurden von einem internationalen Team unter der Leitung von Reinhard Genzel vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) in Garchingbei München zusammen mit Mitarbeitern aus aller Welt – am Observatoire de Paris-PSL, der Université Grenoble Alpes, dem CNRS, dem Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA), der Universität zu Köln, dem portugiesischen CENTRA – Centro de Astroﬁsica e Gravitação und der ESO durchgeführt. Die Beobachtungen sind der Höhepunkt einer 26-jährigen Serie von immer genaueren Beobachtungen des Zentrums der Milchstraße mit ESO-Instrumenten[3].    “Dies ist das zweite Mal, dass wir den nahen Vorbeiflug von S2 um das Schwarze Loch im galaktischen Zentrum beobachtet haben. Aber diesmal konnten wir den Stern aufgrund der deutlich verbesserten Instrumentierung mit bisher unerreichter Auflösung beobachten“, erklärt Genzel. “Seit mehreren Jahren haben wir uns intensiv auf dieses Ereignis vorbereitet, da wir bei dieser einmaligen Gelegenheit allgemeinrelativistische Effekte beobachten wollten.”    Die neuen Messungen zeigen deutlich einen Effekt, der als Gravitationsrotverschiebung bezeichnet wird. Das Licht des Sterns wird durch das sehr starke Gravitationsfeld des Schwarzen Lochs auf längere Wellenlängen gestreckt. Die Änderung der Wellenlänge des Lichts von S2 stimmt genau mit der von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie vorhergesagten überein. Dies ist das erste Mal, dass diese Abweichung von den Vorhersagen der einfacheren Newtonschen Gravitationstheorie in der Bewegung eines Sterns um ein supermassereiches Schwarzes Loch beobachtet wurde.    Das Team verwendete SINFONI zur Messung des Geschwindigkeitsbeitrags von S2 zur Erde und von ihr weg und das GRAVITY-Instrument im VLT-Interferometer (VLTI) zur außergewöhnlich genauen Messung der sich ändernden Position von S2, um die Form seiner Umlaufbahn zu bestimmen. GRAVITY erzeugt so scharfe Bilder, dass es die Bewegung des Sterns von Nacht zu Nacht sichbar machen kann, wenn er in der Nähe des Schwarzen Lochs – 26.000 Lichtjahre von der Erde entfernt – vobeizieht.    “Unsere ersten Beobachtungen von S2 mit GRAVITYvor etwa zwei Jahren haben bereits gezeigt, dass wir das ideale Schwarzloch-Labor haben würden“, ergänzt Frank Eisenhauer (MPE), leitender Wissenschaftler von GRAVITY und des SINFONI-Spektrografen.”Während des nahen Vorbeiflugs konnten wir auf den meisten Bildern sogar das schwache Glühen rund um das Schwarze Loch erkennen. Damit konnten wir den Stern auf seiner Umlaufbahn extrem genau verfolgen, was schließlich zur Erkennung der gravitativen Rotverschiebung im Spektrum von S2 führte.”    Mehr als einhundert Jahre nachdem er seinen Artikel mit den Gleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie veröffentlicht hat, hat sich Einstein einmal mehr als richtig erwiesen – in einem viel extremeren Labor, als er es sich vorstellen konnte!    Françoise Delplancke, Leiterin der Abteilung Systemtechnik bei der ESO, erläutert die Bedeutung der Beobachtungen: “Hier im Sonnensystem können wir die Gesetze der Physik nur unter bestimmten Umständen testen. Deshalb ist es in der Astronomie sehr wichtig zu überprüfen, ob diese Gesetze noch gültig sind, wenn die Gravitationsfelder sehr viel stärker sind.”    Weitere Beobachtungen dürften sehr bald einen weiteren relativistischen Effekt zeigen – eine kleine Rotation der Sternumlaufbahn, die als Schwarzschild-Präzession bezeichnet wird – wenn sich S2 vom Schwarzen Loch entfernt.    ESO-Generaldirektor Xavier Barcons schließt: “Die ESO arbeitet seit über einem Vierteljahrhundert mit Reinhard Genzel und seinem Team und seinen Kollgen in anderen ESO-Mitgliedsländern zusammen. Es war eine große Herausforderung, die einzigartigen leistungsfähigen Instrumente zu entwickeln, die für diese sehr empfindlichen Messungen benötigt werden, und sie am VLT auf dem Paranal einzusetzen. Die heute bekanntgegebene Entdeckung ist das sehr aufregende Ergebnis einer bemerkenswerten Partnerschaft.”     ENDNOTEN   [1] GRAVITY wurde in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (Deutschland), LESIA an der Pariser Sternwarte-PSL / CNRS / Sorbonne Université / Univ. Paris Diderot und IPAG an der Université Grenoble Alpes / CNRS (Frankreich), dem Max-Planck-Institut für Astronomie (Deutschland), der Universität Köln (Deutschland), dem CENTRA-Centro de Astrofisica e Gravitação (Portugal) und der ESO entwickelt.    [2] S2 umkreist das Schwarze Loch einmal in 16 Jahren auf einer hochexzentrischen Umlaufbahn, die ihn auf 20 Milliarden Kilometer – 120 mal die Entfernung von der Erde zur Sonne oder etwa vier mal die Entfernung von der Sonne zum Neptun – an seinem nächstgelegenen Punkt zum Schwarzen Loch heranbringt. Dieser Abstand entspricht etwa dem 1500-fachen des Schwarzschildradius des Schwarzen Lochs selbst.    [3] Beobachtungen des Zentrums der Milchstraße müssen bei längeren Wellenlängen (in diesem Fall Infrarot) durchgeführt werden, da die Staubwolken zwischen der Erde und der zentralen Region sichtbares Licht stark absorbieren. 
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                            <updated>2020-07-26T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">SUPERSCHARFE BILDER VON DER NEUEN ADAPTIVEN OPTIK DES VLT</title>
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                 Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.    Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz 4LGSF, ein Subsystem der Adaptive Optics Facility (AOF), zum Einsatz. Die AOF bietet eine Adaptive Optik für Instrumente am Hauptteleskop 4 (engl. Unit Telescope 4, kurz UT4) des VLT. MUSE war das erste Instrument, das von dieser neuen Anlage profitiert hat, und verfügt nun über zwei Modi Adaptiver Optik – den sogenannten Wide-Field-Modus und den Narrow-Field-Modus.    Der Wide-Field-Modus von MUSE gekoppelt mit GALACSI im sogenannten Ground-Layer-Modus korrigiert die Auswirkungen atmosphärischer Turbulenzen bis zu einem Kilometer über dem Teleskop über ein vergleichsweise großes Gesichtsfeld. Der neue Narrow-Field-Modus mit Lasertomografie hingegen korrigiert fast alle atmosphärischen Turbulenzen über dem Teleskop, um noch viel schärfere Bilder zu erzeugen, wenn auch über einen kleineren Bereich des Himmels [2].    Mit dieser neuen Fähigkeit erreicht das 8-Meter-Teleskop UT4 die theoretisch machbare Grenze seiner Bildschärfe und wird nicht mehr durch atmosphärisches Verschmieren begrenzt. Dies ist im Sichtbaren extrem schwierig zu erreichen und liefert Bilder, die mit denen des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops vergleichbar sind. So wird es Astronomen möglich, faszinierende Objekte wie supermassereiche Schwarze Löcher in den Zentren entfernter Galaxien, Jets von jungen Sternen, Kugelsternhaufen, Supernovae, Planeten und deren Monde im Sonnensystem und vieles mehr in bisher unerreichter Detailtreue zu untersuchen. [1].    Adaptive Optik ist eine Technik zur Kompensation der Unschärfe, die durch die Erdatmosphäre verursacht wird und ein großes Problem aller bodengebundenen Teleskope darstellt. Dies wird auch als Seeing bezeichnet: Turbulenzen in der Atmosphäre lassen die Sterne schon mit bloßem Auge funkeln. Bei großen Teleskopen führt dies zu unscharfen Himmelsaufnahmen. Das Licht von Sternen und Galaxien wird verzerrt, wenn es die Schutzschicht unseres Heimatplaneten durchdringt, und Astronomen müssen intelligente Technologien einsetzen, um die Bildqualität künstlich zu verbessern.    Um dies zu erreichen, sind vier starke Laser an UT4 befestigt, die Strahlen aus intensivem orangefarbenem Licht mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern an den Himmel projizieren, die Natriumatome hoch in der Atmosphäre stimulieren und künstliche Laserleitsterne erzeugen. Systeme Adaptiver Optik nutzen das Licht dieser “Sterne”, um die Turbulenzen in der Atmosphäre zu ermitteln und Tausend Mal pro Sekunde entsprechende Korrekturen zu berechnen, wobei der dünne, verformbare Sekundärspiegel von UT4 seine Form ständig verändert und so das verzerrte Licht korrigiert.    MUSE ist nicht das einzige Instrument, das von der Adaptive Optics Facility profitiert. Mit GRAAL ist ein weiteres System Adaptiver Optik mit der Infrarotkamera HAWK-I im Einsatz. In einigen Jahren wird das leistungsstarke neue Instrument ERISfolgen. Diese wichtigen Entwicklungen in der Adaptiven Optik erweitern die bereits starke Flotte der ESO-Teleskope und rücken das Universum noch besser in den Fokus.    Dieser neue Modus stellt auch einen großen Fortschritt für das Extremely Large Telescope der ESO dar, das die Lasertomografie benötigen wird, um seine wissenschaftlichen Ziele zu erreichen. Die Ergebnisse an UT4 mit der AOF werden den Ingenieuren und Wissenschaftlern des ELT helfen, eine ähnliche Technologie Adaptiver Optik an dem 39-Meter-Riesen zu implementieren.      ENDNOTEN   [1] Atmosphärische Turbulenzen variieren mit der Höhe, einige Schichten führen zu einer stärkeren Degradierung des Lichtstrahls von Sternen als andere. Die komplexe Technik der Adaptiven Optik mit Lasertomografie zielt darauf ab, vor allem die Turbulenzen dieser atmosphärischen Schichten zu korrigieren. Für den Narrow-Field-Modus von MUSE/GALACSI wird ein Satz vordefinierter Schichten in 0 km (Bodenschicht; immer ein wichtiger Mitwirkender), 3, 9 und 14 km Höhe ausgewählt. Der Korrekturalgorithmus wird dann für diese Schichten so optimiert, dass die Astronomen eine Bildqualität ehalten, die fast so gut ist wie bei einem natürlichen Leitstern und der theoretischen Leistungsgrenze des Teleskops entspricht.    [2] MUSE und GALACSI im Wide-Field-Modus bieten bereits eine Korrektur über ein Gesichtsfeld von 1,0 Bogenminuten Durchemsser bei einer Pixelskala von 0,2″ x 0,2″. Dieser neue Narrow-Field-Modus von GALACSI deckt ein viel kleineres Gesichtsfeld von 7,5 Bogensekunden ab, aber mit viel kleineren Pixeln, die nur 0,025″ x 0,025″ abdecken, um die exquisite Auflösung voll auszunutzen. 
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            <title type="text">FARBENFROHE HIMMELSLANDSCHAFT IM STERNENHAUFEN RCW 38</title>
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                                            Neue Beobachtungen mit dem Very Large Telescope der ESO zeigen den Sternhaufen RCW 38 in seiner ganzen Pracht. Dieses Bild wurde während des Tests der HAWK-I-Kamera mit dem adaptiven Optiksystem GRAAL aufgenommen. Es zeigt RCW 38 und seine umgebenden Wolken aus hell leuchtende...
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                 Neue Beobachtungen mit dem Very Large Telescope der ESO zeigen den Sternhaufen RCW 38 in seiner ganzen Pracht. Dieses Bild wurde während des Tests der HAWK-I-Kamera mit dem adaptiven Optiksystem GRAAL aufgenommen. Es zeigt RCW 38 und seine umgebenden Wolken aus hell leuchtendem Gas in feinsten Details, mit dunklen Staubfäden, die sich durch den hellen Kern dieser jungen Sternsammlung ziehen.    Dieses Bild zeigt den Sternhaufen RCW 38, wie er mit der HAWK-I-Infrarotkamera am Very Large Telescope (VLT) der ESO in Chile aufgenommen wurde. Durch den Blick bei Infrarotwellenlängen kann HAWK-I staubdurchzogene Sternhaufen wie RCW 38 untersuchen und bietet so einen unvergleichlichen Blick auf die sich darin bildenden Sterne. Dieser Haufen enthält Hunderte von jungen, heißen, massereichen Sternen und liegt etwa 5500 Lichtjahre entfernt im Sternbild Vela (das Segel).    Der zentrale Bereich von RCW 38 ist hier als heller, blau getönter Bereich sichtbar, in dem sich zahlreiche besonders junge Sterne sowie Protosterne befinden, die noch im Entstehen sind. Die intensive Strahlung, die von diesen neugeborenen Sternen ausgeht, lässt das umgebende Gas hell leuchten. Dies steht im krassen Gegensatz zu den Strömen kühleren kosmischen Staubs, die sich durch die Region schlängeln und sanft in dunklen Rot- und Orangetönen leuchten. Der Kontrast schafft diese spektakuläre Szene – ein Stück himmlisches Kunstwerk.    Bisherige Bilder dieser Region, die in sichtbarem Licht aufgenommen wurden, sind auffallend anders – solche Bilder erscheinen sternleer, weil Staub und Gas unsere Sicht auf den Sternhaufen versperren. Infrarot-Beobachtungen erlauben es uns jedoch, durch den Staub zu blicken, der den Anblick im sichtbaren Licht verdeckt, und in das Herz dieses Sternhaufens einzutauchen.    HAWK-I ist am Hauptteleskop 4 (Yepun) des VLT installiert und arbeitet bei Nahinfrarotwellenlängen. Es hat viele wissenschaftliche Aufgaben, darunter die Aufnahme von nahegelegenen Galaxien oder großen Nebeln sowie von einzelnen Sternen und Exoplaneten. GRAAL ist ein Modul Adaptiver Optik, das HAWK-I hilft, diese eindrucksvollen Bilder zu erzeugen. Es nutzt vier in den Nachthimmel projizierte Laserstrahlen, die als künstliche Referenzsterne dienen, um die Auswirkungen atmosphärischer Turbulenzen zu korrigieren – für ein schärferes Bild.    Dieses Bild wurde im Rahmen einer Reihe von Testbeobachtungen für HAWK-I und GRAAL aufgenommen. Diese Tests sind integraler Bestandteil der Inbetriebnahme eines neuen Gerätes am VLT und beinhalten eine Reihe typischer wissenschaftlicher Beobachtungen, die die Leistungsfähigkeit des neuen Gerätes verifizieren und demonstrieren.    WEITERE INFORMATIONEN  Leiterin des Beobachtungsprogramms, der zu diesem eindrucksvollen Bild führte, war Koraljka Muzic (CENTRA, Universität Lissabon, Portugal). Ihre Mitarbeiter waren Joana Ascenso (CENTRA, Universität Porto, Portugal), Amelia Bayo (Universität Valparaiso, Chile), Arjan Bik (Universität Stockholm, Schweden), Hervé Bouy (Laboratoire d’astrophysique de Bordeaux, Frankreich), Lucas Cieza (Universität Diego Portales, Chile), Vincent Geers (UKATC, Großbritannien), Ray Jayawardhana (York University, Kanada), Karla Peña Ramírez (Universität Antofagasta, Chile), Rainer Schoedel (Instituto de Astrofísica de Andalucía, Spanien) und Aleks Scholz (University of St Andrews, Großbritannien).    Die wissenschaftliche Begutachtung von HAWK-I mit dem GRAAL-Modul für Adaptive Optik wurde in einem Artikel in der ESO-Zeitschrift The Messenger mit dem Titel HAWK-I GRAAL Science Verification vorgestellt.    Das wissenschaftliche Verifikationsteam bestand aus Bruno Leibundgut, Pascale Hibon, Harald Kuntschner, Cyrielle Opitom, Jerome Paufique, Monika Petr-Gotzens, Ralf Siebenmorgen, Elena Valenti und Anita Zanella, alle von der ESO.    Die Europäische Südsternwarte (engl. European Southern Observatory, kurz ESO) ist die führende europäische Organisation für astronomische Forschung und das wissenschaftlich produktivste Observatorium der Welt. Die Organisation hat 15 Mitgliedsländer: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Spanien, Schweden, die Schweiz und die Tschechische Republik. Hinzu kommen das Gastland Chile und Australien als strategischer Partner. Die ESO ermöglicht astronomische Spitzenforschung, indem sie leistungsfähige bodengebundene Teleskope entwirft, konstruiert und betreibt. Auch bei der Förderung internationaler Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Astronomie spielt die Organisation eine maßgebliche Rolle. Die ESO verfügt über drei weltweit einzigartige Beobachtungsstandorte in Chile: La Silla, Paranal und Chajnantor. Auf dem Paranal betreibt die ESO mit dem Very Large Telescope (VLT) das weltweit leistungsfähigste Observatorium für Beobachtungen im Bereich des sichtbaren Lichts und zwei Teleskope für Himmelsdurchmusterungen: VISTA, das größte Durchmusterungsteleskop der Welt, arbeitet im Infraroten, während das VLT Survey Telescope (VST) für Himmelsdurchmusterungen ausschließlich im sichtbaren Licht konzipiert ist. Die ESO ist außerdem einer der Hauptpartner bei zwei Projekten auf Chajnantor, APEX und ALMA, dem größten astronomischen Projekt überhaupt. Auf dem Cerro Armazones unweit des Paranal errichtet die ESO zur Zeit das Extremely Large Telescope (ELT) mit 39 Metern Durchmesser, das einmal das größte optische Teleskop der Welt werden wird.    Die Übersetzungen von englischsprachigen ESO-Pressemitteilungen sind ein Service des ESO Science Outreach Network (ESON), eines internationalen Netzwerks für astronomische Öffentlichkeitsarbeit, in dem Wissenschaftler und Wissenschaftskommunikatoren aus allen ESO-Mitgliedsländern (und einigen weiteren Staaten) vertreten sind. Deutscher Knoten des Netzwerks ist das Haus der Astronomie in Heidelberg. 
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            <title type="text">PLANETARIUM GERA NIMMT WIEDER SEINEN BETRIEB AUF</title>
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                                            Nach einem Totalausfall vor vier Wochen gehen wir morgen wieder an den Start und reisen VON DER ERDE ZUM UNIVERSUM, 18:00 Uhr, Leipziger Straße 24, Planetarium Gera
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                 Nach einem Totalausfall vor vier Wochen gehen wir morgen wieder an den Start und reisen    VON DER ERDE ZUM UNIVERSUM, 18:00 Uhr, Leipziger Straße 24, Planetarium Gera    Der Nachthimmel ist wunderschön und beherbergt gleichzeitig unzählige Geheimnisse. Seit jeher sind die Menschen vom Sternenhimmel fasziniert und es ranken sich zahlreiche Geschichten und alte Legenden um ihn. Das Verlangen, das Universum zu verstehen ist vielleicht das ältestete gemeinsame intellektuelle Erbe der Menschheit. Aber erst seit kurzem haben wir angefangen unseren Platz in den Weiten des Kosmos wirklich zu begreifen. Um mehr über die Entdeckung des Himmels zu erfahren, laden wir Sie zur Show Von der Erde ins Universum ein. Die Reise beginnt mit den Astronomen im alten Griechenland und führt zu den größten und modernsten Teleskopen der Neuzeit. Unter der Regie des jungen griechischen Filmemachers Theofanis N. Matsopoulos können Sie in die zahlreichen Wunder des Universums eintauchen. Die Präsentation wird durch die mitreißenden Melodien des norwegischen Komponisten Johan B. Monell untermalt. Von der Erde ins Universum führt das Publikum aus unserer kosmischen Heimat zu den farbenprächtigen Geburts- und Grabstätten der Sterne und noch weiter, jenseits der Grenzen der Milchstraße, hinaus zu den unvorstellbaren Weiten von Myriaden Galaxien. Auf dem Weg lernt das der Zuschauer Neues über die Geschichte der Astronomie, die Erfindung des Teleskops und die heutigen Riesenteleskope welche es uns erlauben das Universum immer weiter zu erforschen. Regisseur Theofanis N. Matsopoulos beschreibt den Film als “eine farbenfrohe und inspirierende Reise… Die Bilder sind atemberaubend und zeigen eindringlich wie weit uns das menschliche Streben zur Beobachtung und zum Verständnis des Universums gebracht hat.”  Copyright: ESO 
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                            <updated>2018-07-05T12:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">WIEDERINBETRIEBNAHME DES PLANETARIUMS GERA.</title>
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                 „Vier Wochen war der Rechner krank, jetzt läuft er wieder. Gott sei dank!“ frei nach Wilhelm Busch.    Diese Woche ist Wiederinbetriebnahme unseres Planetariums Gera. Nun mit neuen Grafikkarten und optimierten, neuen System. Damit wird es möglich sein, mit dem Worldwide Teleskope , gespendet von Zeiss Jena, durch das Universum oder Space Engine mit Hilfe von Wurmlöcher von unserem Planet zu Planeten am anderen Ende des Universums zu reisen.      Ebenfalls neu in unseren Planetarium können wir den Film “SEHEN, Die Reise eines Photons durch Raum, Zeit und Geist” demnächst präsentieren.    Weiterhin möchten wir Euch den Trailer unseres neuen Planetarium Films “Youniverse, vom Daumen zum Universum” nahe bringen. Ein Film zum begeistern für die Naturwissenschaft, besonders geeignet für Schüler der 8 – 12 Klasse, die in diesem Alter lieber das Smartphone als die Wissenschaft auf der Hand haben. Mit diesen Film wir sich das ändern!  Also drückt uns die Daumen für einen guten Start mit unserem schnellen, neuen Raumschiff zum Erkunden unseres Universums. 
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                            <updated>2018-07-04T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">VERANSTALTUNG HEUTE ZUM STERNHIMMEL IM JULI</title>
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                                            Heute zeigen wir den Sternhimmel für den nächsten Monat Juli im Planetarium Gera. 18:00 Uhr Leipziger Strasse 24, Planetarium Gera Das erwartet Euch im Monat Juli:
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                 Heute zeigen wir den Sternhimmel für den nächsten Monat Juli im Planetarium Gera. 18:00 Uhr Leipziger Strasse 24, Planetarium Gera    Das erwartet Euch im Monat Juli:     10.07. Mond trifft Aldebaran   In den frühen Morgenstunden gegen 4 Uhr treffen sich die schmale abnehmende Mondsichel und der Stern Aldebaran. Nördlich von London bedeckt der Mond den 3,6mag hellen Stern Hyadum I.     12.07 Pluto in Opposition   Pluto ist ein schwer sichtbarer Zwergplanet, der sich kaum von einem Stern unterscheidet. Zumindest dann, wenn man keine Aufsuchkarte zur Hand hat. Trotzdem lohnt es sich, mit einem größeren Teleskop einen Blick auf diesen Außenposten des Sonnensystems zu werfen. Koordinaten für die Goto-Steuerung: Rekt: 19h25m20s, Dek: -21°49′     16.07. Mond trifft Venus   Eine hell strahlende Venus und eine schmale zunehmende Mondsichel: Diesen hübschen Anblick können Sie heute in der Abenddämmerung beobachten.     21.07. Mond trifft Jupiter   Wenn die Venus im Westen untergeht, dominiert Jupiter als hellster Planet am Himmel die Nacht. Heute leistet ihm der zu 70% beleuchtete Mond Gesellschaft.     27.07. Mars in Opposition   Es ist ein Ereignis der Superlative: Seit dem Jahr 2003 freuen wir uns auf die aufregendste Marsopposition. Mit nur 57 Millionen Kilometern Entfernung kommt Mars der Erde so nah wie nur selten. Jetzt ist die Gelegenheit für erfolgreiche Beobachtungen mit einem Mars in voller Größe und mit etlichen Details. Und das alles dank eines Marsdurchmessers von imposanten 24 Bogensekunden. Erst im Jahr 2035 bietet uns der Planet erneut ein solches Highlight.     27.07. Totale Mondfinsternis   Am gleichen Tag der Marsopposition findet eine „Totale Mondfinsternis“ statt. Wieder ein besonderes Ereignis. Denn: Mondfinsternisse waren in der letzten Zeit nur selten zu sehen. Suchen Sie sich in der Abenddämmerung einen Standort mit sehr guter Horizontsicht, denn den Anfang der Mondfinsternis bekommen wir gar nicht mit. Sobald wir den Mond über dem Horizont erkennen, ist die partielle Phase schon weit fortgeschritten und kurz drauf um 21:30 MESZ beginnt die Totalität. Die Mitte der Finsternis ist um 22:22 MESZ erreicht, das Ende um 23:14 MESZ. Dann sehen wir am linken Mondrand wieder eine Sichel aus Licht auftauchen. Tipp: Unterhalb des Mondes sehen wir übrigens den Mars.     31.07. Mars größte Erdnähe   Die Opposition des Mars ist erst wenige Tage her, doch heute erst kommt der Mars der Erde besonders nahe. Nur 57,6 Millionen Kilometer Entfernung. Das ist fast so nah, wie im Jahr 2003, als der Mars sich uns auf 55 Millionen Kilometer näherte. Astronomisch gesehen ist das kein Unterschied.     Nachtleuchtende Wolken   Jetzt kann man sie sehen: die nachtleuchtenden Wolken. Wenn sich die Sonne im Sommer zwischen 6° und 16° unter dem Horizont befindet, beleuchtet sie manchmal noch extrem dünne Einkristallwolken in etwa 80 Kilometer Höhe. Diese Wolken stehen sogar so hoch, dass sie sich in der Mesosphäre unserer Atmosphäre aufhalten. Bei uns ist es dann längst Nacht, nur diese Wolken erhaschen ein wenig Sonnenlicht und wir sehen bläulich weiße Wolken leuchten, die bei Tageslicht unsichtbar sind. 
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                            <updated>2018-06-29T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">HOFFENTLICH LETZTE NULLRUNDE</title>
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                 Diese Woche kamen die neuen Grafikkarten, welche wir uns dank eines großzügigen Sponsors anschaffen konnten. Jetzt müssen wir es nur noch schaffen, die defekte Festplatte wieder herzustellen, nach 14 Tagen Bemühungen geht es jetzt voran. Danach werden wir das System wieder Kalibrieren und Konfigurieren.    Für unsere Schulklassen und Kindergartengruppen geht es auch mal ohne Kuppel. Die Kinder haben Spaß am Basteln und so werden Sonnenuhren und Daumenkinos für die Mondphasen hergestellt zum mitnehmen natürlich. Und Sternhimmel wird halt mal auf der flachen Leinwand gezeigt.    Apropos Daumen, drückt Sie uns mal, dass wir bald wider öffnen können. 
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                            <updated>2018-06-22T11:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">ALMA ENTDECKT TRIO VON BABY-PLANETEN RUND UM NEUGEBORENEN STERN NEUARTIGE TEC...</title>
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                                            ALMA hat überzeugende Belege dafür gefunden, dass sich drei junge Planeten im Orbit um den Säuglingsstern HD 163296 befinden. Mit einer neuartigen Technik zur Planetenentdeckung identifizierten die Astronomen drei Störungen in der gasgefüllten Scheibe um den jungen Stern: der ...
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                 ALMA hat überzeugende Belege dafür gefunden, dass sich drei junge Planeten im Orbit um den Säuglingsstern HD 163296 befinden. Mit einer neuartigen Technik zur Planetenentdeckung identifizierten die Astronomen drei Störungen in der gasgefüllten Scheibe um den jungen Stern: der bisher stärkste Hinweis darauf, dass sich dort neu gebildete Planeten auf ihren Umlaufbahnen bewegen. Es wären die ersten Planeten, die mit ALMA entdeckt wurden.    Dieses Bild zeigt einen Teil des ALMA-Datensatzes bei einer ganz bestimmten Wellenlänge, bei der ein “Knick” sichtbar wird, der eindeutig auf das Vorhandensein eines der Planeten hinweist. Die Markierung zeigt die berechnete Position des Planeten.    Herkunftsnachweis:    ESO, ALMA (ESO/NAOJ/NRAO); Pinte et al.    Zwei unabhängige Astronomenteams haben mit ALMA überzeugende Belege dafür gefunden, dass sich drei junge Planeten im Orbit um den Säuglingsstern HD 163296 befinden. Mit einer neuartigen Technik zur Planetenentdeckung identifizierten die Astronomen drei Störungen in der gasgefüllten Scheibe um den jungen Stern: der bisher stärkste Hinweis darauf, dass sich dort neu gebildete Planeten auf ihren Umlaufbahnen bewegen. Es wären die ersten Planeten, die mit ALMA entdeckt wurden.        Das Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array (ALMA) hat unser Verständnis von protoplanetaren Scheiben – den gas- und staubgefüllten Planetenfabriken, die junge Sterne umgeben – verändert. Die Ringe und Lücken in diesen Scheiben liefern faszinierende Indizien für das Vorhandensein von Protoplaneten [1]. Aber auch andere Phänomene könnten für diese verlockenden Eigenschaften verantwortlich sein.    Aber jetzt haben zwei Astronomenteams mithilfe einer neuartigen Planetensuchtechnik, die ungewöhnliche Muster im Gasfluss innerhalb einer planetenbildenden Scheibe um junge Sterne herum identifiziert, jeweils eindeutige, verräterische Merkmale von neu gebildeten Planeten bestätigen können, die einen neugeborenen Stern umkreisen [2].    “Die Messung des Gasflusses innerhalb einer protoplanetaren Scheibe gibt uns viel mehr Sicherheit, dass Planeten um einen jungen Stern herum vorhanden sind“, erklärt Christophe Pinte von der Monash University in Australien und dem Institut de Planétologie et d’Astrophysique de Grenoble (Université de Grenoble-Alpes/CNRS) in Frankreich und Erstautor einer der beiden Arbeiten. “Diese Technik bietet eine vielversprechende neue Richtung, um zu verstehen, wie Planetensysteme entstehen.”    Für ihre jeweiligen Entdeckungen analysierten beide Teams ALMA-Beobachtungen von HD 163296, einem jungen Stern etwa 330 Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Schütze [3]. Dieser Stern hat etwa die doppeltewie die Masse der Sonne, ist aber nur vier Millionen Jahre alt – nur ein Tausendstel des Alters der Sonne.    “Wir haben die lokale, kleinskalige Bewegung des Gases in der protoplanetaren Scheibe des Sterns betrachtet. Dieser völlig neue Ansatz könnte einige der jüngsten Planeten in unserer Galaxie sichtbar machen, alles dank der hochauflösenden Bilder von ALMA“, erläutert Richard Teague, Astronom an der University of Michigan und Erstautor des zweiten Fachartikels.    Anstatt sich auf den Staub in der Scheibe zu konzentrieren, der in früheren ALMA-Beobachtungen klar abgebildet wurde, untersuchten die Astronomen stattdessen Kohlenmonoxid-Gas (CO), das sich über die Scheibe ausbreitet. CO-Moleküle emittieren charakteristische Strahlung bei Millimeterwellenlängen, die ALMA sehr genau beobachten kann. Subtile Veränderungen der Wellenlänge dieses Lichts durch den Dopplereffekt zeigen die Bewegungen des Gases in der Scheibe.    Das Team um Teague identifizierte zwei Planeten, die etwa 12 Milliarden und 21 Milliarden Kilometer vom Stern entfernt liegen. Das andere Team, angeführt von Pinte, identifizierte einen Planeten etwa 39 Milliarden Kilometer vom Stern entfernt [4].    Die beiden Teams verwendeten Variationen der gleichen Technik, die nach Anomalien im Gasstrom sucht – wie die wechselnden Wellenlängen der CO-Emission zeigen – die darauf hindeuten, dass das Gas mit einem massereichen Objekt interagiert [5].    Die von Teague verwendete Technik, die durchschnittliche Schwankungen im Gasfluss von nur wenigen Prozent ergab, zeigt den Einfluss mehrerer Planeten auf die Gasbewegungen näher am Stern. Die von Pinte verwendete Technik, die den Durchfluss des Gases direkter misst, ist besser geeignet, den äußeren Teil der Scheibe zu untersuchen. Dies erlaubte den Autoren, den dritten Planeten genauer zu lokalisieren, lässt sich aber auf Abweichungen in der Strömung anwenden, die größer als etwa 10% sind.    In beiden Fällen identifizierten die Forscher Bereiche, in denen die Strömung des Gases nicht zu seiner Umgebung passt – ein wenig wie Wirbel um einen Felsen in einem Fluss. Indem sie diese Bewegung sorgfältig analysierten, konnten sie deutlich den Einfluss von planetaren Körpern erkennen, die in ihrer Masse dem Jupiter ähneln.    Die neue Technik erlaubt es den Astronomen, die Protoplanetenmassen genauer abzuschätzen und liefert mit geringerer Wahrscheinlichkeit falsch positive Resultate. “Wir bringen ALMA jetzt in den Bereich der Planetenerkennung“, kommentiert Ted Bergin, Ko-Autor von der University of Michigan.    Beide Teams werden ihre Methoden weiter verfeinern und auf andere Scheiben anwenden, um besser zu verstehen, wie Atmosphären entstehen und welche Elemente und Moleküle einem Planeten bei seiner Geburt zugeführt werden.     ENDNOTEN   [1] Obwohl in den letzten zwei Jahrzehnten Tausende von Exoplaneten entdeckt wurden, bildet der Nachweis von Protoplaneten eine der vordersten Fronten der Wissenschaft. Bisher gab es keine eindeutigen Nachweise. Die derzeit angewandten Techniken zur Auffindung von Exoplaneten in voll ausgebildeten Planetensystemen – wie z.B. die Messung des Taumelns eines Sterns oder das Dimmen des Sternlichts durch einen Transitplaneten – eignen sich nicht zur Detektion von Protoplaneten.    [2] Die Bewegung des Gases um einen Stern in Abwesenheit von Planeten hat ein sehr einfaches, vorhersagbares Muster (Kepler-Rotation), das sowohl kohärent als auch lokal kaum zu verändern ist, so dass nur die Anwesenheit eines relativ massereichen Objekts solche Störungen verursachen kann.    [3] ALMAs atemberaubende Bilder von HD 163296 und anderen ähnlichen Systemen haben faszinierende Muster von konzentrischen Ringen und Lücken innerhalb von protoplanetaren Scheiben offenbart. Diese Lücken können Hinweise darauf sein, dass Protoplaneten den Staub und das Gas von ihren Bahnen wegpflügen und einen Teil davon in ihre eigene Atmosphäre einbauen. Eine frühere Untersuchung der Scheibe dieses Sterns hat zeigt, dass sich die Lücken im Staub und im Gas überlappen, was darauf hindeutet, dass sich dort mindestens zwei Planeten gebildet haben.    Diese ersten Beobachtungen lieferten jedoch nur Indizien und konnten nicht zur genauen Abschätzung der Masse der Planeten herangezogen werden.    [4] Dies entspricht dem 80-, 140- und 260-fachen der Entfernung von der Erde zur Sonne.    [5] Diese Technik ähnelt derjenigen, die im 19. Jahrhundert zur Entdeckung des Planeten Neptun führte. In diesem Fall wurden Anomalien in der Bewegung des Planeten Uranus auf die Gravitationswirkung eines unbekannten Körpers zurückgeführt, der 1846 visuell entdeckt wurde und als der achte Planet im Sonnensystem gilt. 
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                            <updated>2018-06-13T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">“MAYA ARCHEOASTRONOMIE, BEOBACHTER DES UNIVERSUMS ” – FÄLLT AUS!</title>
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                                            Heute Abend 18:00 Uhr die Veranstaltung “Maya Archeoastronomie, Beobachter des Universums ” fällt leider aus technischen Gründen aus!
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                 Heute Abend 18:00 Uhr die Veranstaltung “Maya Archeoastronomie, Beobachter des Universums ” fällt leider aus technischen Gründen aus! 
 Nach nunmehr 1 1/2 Jahren hat unser System erst einmal den Geist aufgegeben. Nun heißt es Festplatte reparieren, sichern, klonen. 
 Die Grafikkarten müssen ersetzt werden und Laufen dann mit unserer Software nur noch unter Windows 10. Also brauchen wir auch noch ein neues Betriebssystem. Heißt: Update und das läuft unter dem Redmonder System erfahrungsgemäß nie rund. Das ist meine Erfahrung aus den letzten 25 Jahren. 
 Na und das Zeuch kostet alles auch noch ein Haufen Geld, deswegen bitten wir um eine Unterstützung für die Gemeinnützigkeit in Sachen Wissenschaft. Wir sind es zu 100 % und können auch Spendenquittung ausstellen. 
 So jetzt geht es weiter mit dem System sichern… Wünscht uns Erfolg und helft uns mit neuer Hardware oder Geldspende zur Anschaffung der Ersatzteile. 
 Danke schon mal im Voraus, der Vorstand! 
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                            <updated>2018-06-08T10:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">DIE VORSTELLUNG “HEISSES UNIVERSUM” WAR WOHL ZU HEISS FÜR UNSER SYSTEM</title>
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                                            Nach nunmehr 1 1/2 Jahren hat unser System erst einmal den Geist aufgegeben. Nun heißt es Festplatte reparieren, sichern, klonen.
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                 Nach nunmehr 1 1/2 Jahren hat unser System erst einmal den Geist aufgegeben. Nun heißt es Festplatte reparieren, sichern, klonen. 
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 Die Grafikkarten müssen ersetzt werden und Laufen dann mit unserer Software nur noch unter Windows 10. Also brauchen wir auch noch ein neues Betriebssystem. Heißt: Update und das läuft unter dem Redmonder System erfahrungsgemäß nie rund. Das ist meine Erfahrung aus den letzten 25 Jahren. 
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 Na und das Zeuch kostet alles auch noch ein Haufen Geld, deswegen bitten wir um eine Unterstützung für die Gemeinnützigkeit in Sachen Wissenschaft. Wir sind es zu 100 % und können auch Spendenquittung ausstellen. 
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 So jetzt geht es weiter mit dem System sichern… Wünscht uns Erfolg und helft uns mit neuer Hardware oder Geldspende zur Anschaffung der Ersatzteile. 
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 Danke schon mal im Voraus, der Vorstand! 
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